Esty Quesada, spanischer Filmstar sagen Zehntausende von jungen Menschen jährlich in Deutschland und setzen ihrem Leben ein Ende – und was haben unsere Schulen damit zu tun? Sehr viel: Mit unserem reduktionistischen Bildungssystem tragen wir zu der neurotischen Geisteshaltung unserer Kinder bei, sagt Otto Scharmer. Warum?
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- weil wir ‚Bildung‘ auf ‚Wissen und Information‘ reduzieren, aber nicht den ganzen Menschen sehen,
- weil wir sie zum Objekt der Wissensvermittlung statt zum Subjekt ihres produktiven Denkens und Handelns machen,
- weil wir bespaßen und entertainen, doch es an einer Wert- und Sinnorientierung von Lernen und Leben fehlen lassen.
Damit zerstören wir unser humanes Wertesystem und bewirken zivilisatorisch einen großen Schaden!
Dazu brauchen wir einen Aufbruchsgeist, der uns nicht zum Opfer der Umstände macht, sondern zum Akteur, der das Leben als Herausforderung sieht und den Willen zum Sinn und zu seiner Umsetzung im Leben!
Sinn kann der Lehrer aber nicht geben, der Schüler muss ihn selbst finden, vermittels seiner intuitiven Fähigkeit, ihn situativ zu erkennen und kreativ darauf zu antworten.
Dies ist gerade in Zeiten der KI notwendig, die dem Menschen Optionen eröffnen kann, doch die Entscheidungen kann er nicht an die KI delegieren, der Mensch sie aus seiner inneren Stärke heraus selber treffen:
„Ein Mensch ist derjenige, der dem Leben antwortet. Er antwortet nicht mit Worten, sondern mit verantwortungsvollem Handeln. Der Mensch ist also der Gefragte und jede Situation seines Lebens stellt ihn vor eine Frage.“(V. Frankl, Am Anfang war der Sinn (2001), S. 143)

Deshalb brauchen wir eine HOLISTISCHE PÄDAGOGIK, die aus Selbstkenntnis, selbstbestimmtem Lernen und einer WIR-Kultur mit achtsamen Werten besteht:
https://holistischepaedagogik.de


